Unser heutiger Tag begann bereits 5:30 Uhr. Nach einen kurzen Frühstück hat unsere Tour in Richtung Ambalavao begonnen. Der Morgen begann sehr neblig, jedoch lockerte es sich gegen 10 Uhr sehr schnell auf.

 

 

Das Zebu auf Madagaskar, ein Arbeitstier

Je mehr wir in den Süden Madagaskars fahren, desto mehr haben wir das Gefühl, das die Zebus härter Arbeiten müssen. Auch das Aussehen verändert sich hier stark. Die Zebus sind hier sehr schlank, scheinbar durch das karge Futterangebot und die harte Arbeit.

Unser erster Stop – Holzmanufaktur Ambositra

Pierre zeigte uns eine Manufakur, welche aus verschieden farbigem Holz Bilder und andere Gegenstände herstellten.

Die wundervolle Landschaft Madagaskars

Nach unserem kurzen Stop ging die Reise weiter. Ab und zu haben wir einen kurzen stopp eingelegt, um uns die Beine zu vertreten und die wunderschöne Landschaft zu genießen.

 

Die Menschen auf Madagaskar

Hierbei wurden wir immer öfter von sehr netten Menschen angesprochen, leider nur in der landeseigenen Sprache „Malagasy“. Pierre hat uns aber alles übersetzt und hier eine Verständigung möglich gemacht. Wir haben aus Deutschland einige Kugelschreiber, Taschenlampen und Süßigkeiten mitgebracht, da wir die Info von Klaus bekamen, dass solche Sachen besonders bei den armen Kindern sehr gefragt sind.

Trotz der Armut sind die Leute hier zu Lande wahnsinnig glücklich, lachen sehr viel und sind freundlich. Dies kam besonders zur Geltung, als wir den Kindern unsere „Geschenke“ übergaben. Die Freude war riesig, genauso wie die Dankbarkeit. Solch strahlende Kinderaugen, auf Grund einfacher Geschenke, sind in Deutschland wirklich selten anzutreffen.

Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die ältere Generation ist das Leben sehr hart. Die Landwirtschaft besteht zu einem Großteil aus dem Anbau von Reis. Der Verkauf der „Samen“ und auch als Futter für die Zebus spielt der Reis eine große Rolle. In schwerster Handarbeit, teilweise in Verbindung mit den Zebus, werden die Felder hier bearbeitet. Die Ernte findet ausschließlich in Handarbeit statt, in Bündeln wird der Reis getrocknet und anschließend ausgeschlagen. Der Rest gilt der Fütterung der Zebus. In der  Videogalerie finden Sie einige eindrücke. Zum Video

Nach ca. 5 Jahren werden die Zebus mittels LKW oder zu Fuß zum Schlachthof nach Tana oder Antsirabe gebracht.

In Madagaskar wird lediglich ein Auto hergestellt. Besonders das Logo ist wirklich nett anzusehen. Solch ein Fahrzeug kostet ca. 15000€. Für die Menschen hier ein absoluter Luxus.

Wissenswertes:

– ca. 50 % der Kinder erreichen nicht einmal das 6. Lebensjahr. Das Problem hierbei ist das verschmutzte Wasser und die fehlende Medizinische Versorgung

– Die Lebenserwartung der Menschen beträgt ca. 52 Jahre ( letztes JH. 28 Jahre)

– Schulbildung kostet ca. 8€ im Monat ( Privatschule 40€), für die meisten Menschen hier zu Lande ist das finanziell nicht schaffbar

– Eine Tradtion der Malagasy’s: In dem Leben einer Frau, sollte diese 7 Jungen und 7 Mädchen auf die Welt bringen

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